in-GmbH geht mit eMobility-Scout in die Pilotphase bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVG

15.08.2017

Das Forschungsprojekt eMobility-Scout nimmt Fahrt auf: Die Pilotphase bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVG ist gestartet. eMobility-Scout befasst sich mit der Konzeption, Umsetzung und Erprobung einer Cloud-basierten IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeug-Flotten und das Teilen von Ladeinfrastrukturen. Die in-GmbH  erstellt im Zuge des Projektes die technologische Plattform zur Integration von Ladeinfra-strukturen und Elektrofahrzeugen in Verbindung mit der Einsatzplanung der Fahrzeugflotten und dem Energiemanagementsystem.

eMobility-Scout ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms „IKT EM III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“. Mit diesem Programm fördert das BMWi bis Ende 2018 ausgewählte Projekte zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Elektromobilität. eMobility-Scout ist ein hochkonfigurierbares, Cloud-basiertes Komplettsystem, das die Bereiche Flotte, Infrastruktur und Energiemanagement integriert. Das Projekt trägt dem großen Interesse vieler Unternehmen und Institutionen Rechnung, Elektro¬fahrzeuge simpel und smart in ihre Flotten einzubinden.

Das Konsortium von eMobility-Scout besteht aus Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Carano Software Solutions (Konsortialführer), Fraunhofer IAO, in-integrierte informationssysteme (in-GmbH) und TU Dresden.

Bei dem Projektpartner BVG wird ab sofort der Praxistest durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Mitarbeitermobilität und dem Management von Elektromobilität. Die E-Flotte der BVG umfasst bisher insgesamt 100 E-Fahrzeuge sowie 30 Lademöglichkeiten am Standort TRIAS, 15 am Betriebshof Lichtenberg. Die BVG erwartet interessante Erkenntnisse über den Betrieb von größeren E-Flotten. Neben der effizienten Integration von E-Flotten sollen grundlegende Fragen beantwortet werden, inwiefern E-Fahrzeuge benutzerfreundlich eingesetzt werden können.

Mit in-GmbH Ladesäulen und Fahrzeuge anbinden und intelligent laden
Die eingesetzte Software gestaltet den Fahrzeugeinsatz und die Energieaufladung einfach und übersichtlich. Das Kernelement des effizienten Betriebes ist die dynamische Einsatzplanung, der übermittelte Echtzeitdaten von den Fahrzeugen und Ladestationen zugrunde liegen. Das Ergebnis ist ein „eFleet-Cockpit“, das sich insbesondere für den Einsatz in heterogenen Fuhrparks (Verbrenner- und E-Fahrzeuge) eignet.

Durch aktives Energiemanagement, unter Nutzung von intelligenten Logistik-, Energie- und Hausnetzen, werden „virtuelle Verbraucher“ in die Energienetze eingebracht und unterstützen so „Smart Facilities“ via SmartGrid, Gebäudeleittechnik und die lokale Erzeugung.

Die in-GmbH ist im Konsortium für die Anbindung der Ladesäulen und Fahrzeuge sowie für diverse Leitstandfunktionen verantwortlich. Die komplexen Überwachungs-, Steuerungs- und Optimierungsvorgänge sowie die am System beteiligten physischen Objekte und digitale Services können in einem Leitstand zentral überwacht werden. Die in-GmbH bietet mit ihrem Produkt „sphinx open online“ eine Cloud-fähige Plattform zur Visualisierung von Echtzeitdaten, zur Anbindung beliebiger Datenquellen und zur Realisierung von digitalen Services. „In dem Forschungsprojekt steuern wir Kompetenzen und Praxiserfahrungen aus dem Bereich Internet of Things, Energie-management und Leitstandsoftware bei. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt fließen wieder zurück und ermöglichen in naher Zukunft innovative Betreiber- und Businessmodelle bei der Elektromobilität“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH.

Ende des Sommers startet eine weitere Pilotphase am Flughafen Stuttgart, bei dem vor allem das Energiemanagement im Fokus stehen soll.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://www.emobilityscout.de.

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